LTE Frequenzversteigerung

Einleitende Informationen:
Von Mitte April bis Mitte Mai des Jahres 2011 wurden entscheidende Grundlagen gelegt, um im April 2011 die LTE Technologie im Mobilfunk auch in Deutschland einzuführen. In dieser Zeit fand nämlich die von der Bundesnetzagentur initiierte LTE Frequenzversteigerung statt. Bei LTE, das eine Abkürzung für Long Term Evolution ist, handelt es sich um die Nachfolgetechnologie von HSDPA sowie UMTS. Mit dieser Technologie sind im mobilen Internet deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich, wie dies bisher der Fall war. Im Einzelnen liegen diese beim Download bei bis zu 300 MB/s sowie im Upload bei bis zu maximal 75 MB/s. Dadurch wird LTE sogar zu einer echten Alternative zum DSL, vor allen in Gebieten, in denen ein weiterer Ausbau von DSL nicht mehr möglich ist.

zur Versteigerung der LTE Frequenzen:
Die LTE Frequenzversteigerung wurde wie bereits erwähnt durch die Bundesnetzagentur initiiert und von Mitte April bis Mitte Mai durchgeführt. Ersteigert wurde die Frequenzen dabei von der Deutschen Telekom, O2, Vodafone sowie E-Plus. Insgesamt kamen hierbei durch die durchgeführte LTE Frequenzversteigerung 4,38 Milliarden Euro in die Staatskasse. Seit Beendigung der Versteigerung der LTE Frequenzen laufen nun bei den Mobilfunk-Anbietern Aufbauarbeiten auf Hochtouren um eine möglichst rasche flächendeckende Verfügbarkeit mit der LTE Technologie zu gewährleisten. Bis diese allerdings abgeschlossen sind, dürften laut der Meinung von Experten noch etwa zwei bis drei Jahre vergehen. Aus diesem Grunde wird derzeit auch der Ausbau von HSDPA sowie UMTS weiter vorangetrieben. Eine Umrüstung der dafür benutzten Antennenanlagen auf LTE dürft nach Auskunft der Fachleute ohne größeren Aufwand machbar sein.